Rasenmäher mit Mulchfunktion: 6 Vorteile & Kaufgründe

Rasen muss gemäht werden, sonst nennt er sich Wiese und nicht Rasen. Heute werden für diese Permanentpflege Rasenmäher mit Mulchfunktion angeboten, die mehrere Vorteile für Sie, den Rasen und den Rest des Gartens bringen:

Stärken der Mulchmäher

1. Der Mulchmäher schneidet die Grashalme klitzeklein, so werden sie zu wertvollem Rohmaterial. Das tut er in einem rundum geschlossenen Behälter, ohne Auswurf. Die Halme bewegen sich während des Mähens in einem Luftstrom, der vom gekröpften Messer erzeugt wird. Hier werden sie mehrfach zerkleinert und danach auf der Grasnarbe ausgeworfen.

Vorteile des Mulchens
  1. Mulchen ist ökologisch sinnvoll und gut für den Rasen. Der Grasschnitt bleibt einfach auf der Rasennarbe, zersetzt sich und kehrt so in den natürlichen Kreislauf zurück. Damit wird dem Rasen erst einmal viel Feuchtigkeit zugeführt, der Mulch enthält bis zu 90 Prozent Wasser. Die restlichen 10 Prozent sind organische Bestandteile, die im Rasen verrotten, von Kleinlebewesen aller Art zerlegt werden und so den Rasen düngen. Die Mulchschicht schützt den Boden auch vor Austrocknung und bietet all den kleinen Lebewesen, die den Boden verbessern, beste Lebensbedingungen. Deshalb arbeiten Regenwurm und Co. hier gerne, der Boden unter dem Rasen wird immer besser.
  2. Mulchen als Rasenpflege

  3. Auch die beim Mulchrasenmäher vorgeschriebene Schnitthöhe tut dem Rasen gut. Hier wird ja oft und damit nur an der oberen Kante gemäht, die vermeintlich zeitsparende Einstellung auf die tiefste Schnitthöhe ist streng verboten. Dieses Kahlscheren des Rasens sollte aber nie geschehen: Mit oder ohne Mulchen hat ein Rasen, der bis auf die Wurzeln gekappt wird, unter Trockenheit zu leiden. Der tiefe Schnitt ist auch ein tiefer Eingriff für die Rasenpflanze, sie regeneriert sich mühsam, schafft es aber nicht mehr, die vielen Seitentriebe auszubilden, deren Entwicklung durch den Schnitt eigentlich angeregt werden sollte. Erst diese Seitentriebe lassen die Rasennarbe dichter werden und verhindern so das Eindringen von Unkräutern.
  4. Reines Mulchmähen muss deshalb in sehr kurzen Mähintervallen geschehen, in der Wachstumsperiode alle drei bis fünf Tage (geht aber dann recht schnell). Zu lange, zu viele oder zu kräftige Grashalme können die Bodenlebewesen nicht verdauen. Der Rasen würde schnell ein einziger Filzteppich sein. Deshalb ist für die meisten Gartenbesitzer ein Mäher die optimale Lösung, der von Mulchen auf Fangen gestellt werden kann. Die neuesten Rasenmäher können sogar zusätzlich noch seitlich auswerfen und Laub aufnehmen, das dann zerkleinert wird.
  5. Bodenverbesserung im Garten

  6. Dann können auch noch andere Bereiche des Gartens profitieren. Das Schnittgut aus dem Fangschnitt oder das zerkleinerte Laub kann unter Bäumen, unter Sträuchern oder auf dem Blumenbeet verteilt werden, wo es ebenfalls für Bodenverbesserung sorgt. Was dann noch zuviel ist, wird kompostiert und kommt so später den Pflanzen zugute.
  7. Mulcher sparen nicht nur Dünger, sondern auch Arbeit und meist auch Entsorgungskosten, denn Sie müssen nicht mehr viele Kilogramm Grasschnitt zur örtlichen Sammelstelle befördern und meist gegen Bezahlung entsorgen.